Vindobona

Wien und Stadtmauer zur Römerzeit:

Einige Jahre nach Christi Geburt besetzten römische Truppen das keltische Fischerdorf am rechten Steilufer der Donau und errichteten hier das Militärlager Vindobona in der Nähe der großen Garnisonsstadt Carnuntum. Das kleine Lager entstand auf dem Gebiet des heutigen ersten Bezirks.


Die Römer bauten eine Stadtmauer aus Ziegeln und zum Wasser hin bestand sie aus Holzpalisaden. Später war Vindobona durchzogen von gepflasterte Straßen, Wasserleitungen und Bäder. Nach dem Ende der Römerherrschaft an der Donau wurde das ehemalige Römerlager während der Völkerwanderung von verschiedenen Stämmen mehrfach zerstört und geplündert, blieb aber trotz dem erhalten.

Wien um 1000 n. Chr.:

Auf dem alten römischen Lagerboden entstand um etwa 1000 n. Chr. eine kleine Siedlung um die Burg, bestehend aus einem kleinen zentralen Markt an der Kirchen St. Peter, kleinen Häuschen und der kleinen St. Ruprecht Kirche an der Donau. Die Babenberger erwarben die Stadtherrschaft und schon erhielt die Stadt einen Wachstumsschub und die Straßen verliefen kreuz und quer durch die Stadt. Als Wien zur Residenzstadt wurde platzte die Stadt aus allen Nähten, trotzdem wurde die Mauer kaum erweitert, lediglich etwas verstärkt.

Wien vom Mittelalter bis in den Absolutismus

Handwerker und Kaufleute siedelten sich an, bald war das Stadtgebiet zu eng. Auch vor der Stadt sah es nicht anders aus. Im Laufe der Zeit wurde Wien dreimal erweitert und reichte schließlich bis an die Grenze der heutigen Ringstraße heran und schon wurde Wien zur einen kleinen befestigten Stadt ausgebaut. Eine Festung mit Mauern, bewachten Stadttoren, Gräben und Palisaden schützten die Bewohner.

Im Absolutismus wurde die Stadtmauer durch, eine doppelte Mauer die eine ringförmige Form hatte ersetzt. Es wurden Basteien errichtet die wie Pfeile aus der Stadt herrausragten. Vor der neuen Stadtmauer wurde ein Grünstreifen, der so genannte Glacis angelegt, der dafür sorgen sollte damit man den Feind schon früh sah, und daher dürfte dieser auch nicht bebaut werden.

Aber die Menschen in den Vorstädten waren Ungeschützt. Erst Prinz Eugen, der Feldherr und Berater des Kaisers, veranlasste zur Zeit der Türkenkriege den Bau des Linienwalls, der zweiten "Stadtmauer Wiens".


Ein tiefer Graben wurde ausgehoben und ein Erdwall aufgeschüttet, der später durch Ziegelmauern ersetzt wurde. Dieser Wall war 4m breit und 4m hoch. 200m außerhalb des Linienwalls durfte nicht gebaut werden, Durchgänge waren nur an bestimmten Stellen, dort war auch Zollstationen untergebracht. Außerhalb des Linienwalls gab es Dörfer und Siedlungen, die Vororte.


Ab 1866, im Zuge des Ringstraßenbaus wurden die Vorstädte zu Innenbezirken. Die 34 Vororte bildeten nun 9 Bezirke Wiens.


Der Linienwall wurde Anfang des 20. Jahrhundert eingeebnet.

Quelle:  www.lenne-schulde.de

Bildquelle: Gemeinfrei

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