Das Karmeliterkloster & die Jesuiten

Eine weitere bedeutende Niederlassung der Bettelorden im Wien des Mittelalters war das Karmeliterkloster auf dem Platz Am Hof. Die Ursprünge der Karmeliter, die ihren Namen von den Einsiedlern des Karmelgebirges im Heiligen Land haben, gehen auf die Zeit der Kreuzzüge zurück. Albrecht III. überließ dem Orden die Reste der alten Babenberger-Residenz, wo von 1386 bis ca. 1420 die gotische Klosterkirche entstand. 1439 wurde der Albrechtsaltar, einer der größten und bedeutendsten gotischen Flügelaltäre des Landes, als Hochaltar der Kirche gestiftet.

Während der Reformtion verfielen Kloster und Kirche. Kaiser Ferdinand I. übergab die Klosteranlage im Jahre 1554 den Jesuiten. Diese erste Niederlassung der Jesuiten in Wien wurde zum Zentrum der Gegenreformation in den habsburgischen Landen. Auf die Jesuiten geht der umfangreiche Ausbau von Kirche und Kloster im Barockstil zurück. Die ursprüngliche gotische Kirche hat sich hinter der Barockfassade erhalten, die von einem breiten Vorbau bestimmt ist. Von diesem Altan erteilte Papst Pius VI. anlässlich seines Wienbesuchs 1782 einer großen Menschenmenge den Segen. Ebenfalls von hier aus wurde 1806 das Ende des Heiligen Römischen Reiches öffentlich verkündet.

Nach der Auflösung des Ordens 1773 zog das Kriegsministerium in die weitläufige Klosteranlage ein, wo es bis zur Errichtung des neuen Amtsgebäudes an der Ringstraße verblieb. Danach wurde das Kloster abgerissen, um einem Bankgebäude Platz zu machen. Die Kirche ist bis heute die architektonische Dominante des Platzes Am Hof.

Quelle: www.habsburger.net

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