Franz Lehar

Franz Lehár   (1870 - 1948) Österreichischer Komponist: der Vater stammte aus Mähren, die Mutter war magyarisierte Deutsche.


Lehár studierte in Prag u. a. bei Antonin Dvorak, wurde zunächst Orchestermusiker, dann Militärkapellmeister in Fiume, Budapest und Wien.


Er starb in einer Villa in Bad Ischl, wo heute ein Franz-Lehár-Museum eingerichtet ist.


Als Operettenkomponist wurde er mit dem fünften Werk dieser Gattung weltberühmt - der "Lustigen Witwe", die 1905 sogleich ein durchschlagender internationaler Erfolg wurde.


Nach der Wiener Uraufführung ging sie um die Welt - in den USA fanden allein etwa 5000 Aufführungen im ersten Jahr statt.


1907 gleichzeitig fünf verschiedene Produktionen in fünf verschiedenen Sprachen.

Ähnlich erfolgreich, aber nicht in gleichem Maße international waren "Der Graf von Luxemburg", "Paganini" und "Der Zarewitsch"; "Das Land des Lächelns" war einer der größten Erfolge des berühmten Tenors Richard Tauber und "Giuditta" wurde sogar in der Wiener Staatsoper aufgeführt, mit Jarmila Novotna in der Titelrolle.


Insgesamt schrieb Lehár mehr als 20 Operetten, von denen freilich keine den Welterfolg der Lustigen Witwe wiederholen oder gar übertreffen konnte.

Frank Lehar & Wien

Quelle: www.opern-reisen.de / www.wikipedia.org

Bildquelle: Public Domain / Gemeinfrei

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