Johannes Brahms

Brahms, Johannes wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren und starb am 3. April 1897 in Wien.


Sein Vater war Stadtmusiker (Horn, Violine und Kontrabaß). Er studierte Komposition bei E. Marxsen; 1853 Konzertreise mit dem ungarischen Geiger E. Reményi , in Hannover Freundschaft mit dem Geiger J. Joachim; Bekanntschaft mit Franz Liszt und Robert Schumann, der von seinen Sonaten, Liedern und Quartetten begeistert war.


1863 geht Brahms nach Wien und wird Chormeister der Wiener Singakademie; von 1872-75 künstlerischer Leiter der Gesellschaft der Musikfreunde Wien. Die Winter dienen künftig Konzertreisen als Pianist und Dirigent, die Sommermonate der Komposition in Stille und Naturschönheit; u.a. ab 1877 in Pörtschach am Wörthersee.

Hauptwerke : 4 Symphonien (c-Moll, D-Dur, F-Dur und e-Moll), Serenaden, Haydn-Variationen, 2 Klavierkonzerte, 1 Violinkonzert, 1 Doppelkonzert (Violine und Violoncello), 'Deutsches Requiem', viele Kammermusikwerke u.a. 3 Violin- und 2 Violoncellosonaten, 200 Lieder ...

Brahms & Wien

Das Gasthof „Zum Rothen Igel“ befand sich in Wiens 1. Bezirk auf dem „Wildpretmarkt 1“. Durch die neben dem Gasthof gelegene Hauseinfahrt gelangte man in das Gebäude der Gesellschaft der Musikfreunde (heute Adresse Tuchlauben 12), in dem sich auch das Wiener Konservatorium befand.

 

Der „Rothe Igel“ war ein wichtiger Musikertreffpunkt. Professoren, Studenten, in Wien auftretende Künstler, Benützer der Bibliothek des Konservatoriums: sie alle bevölkerten dieses berühmte, zentral gelegene Wirtshaus.

 

1870 wurde das neue Musikvereinsgebäude am Karlsplatz eröffnet. Dadurch lag der „Rothe Igel“ etwas abseits des neuen Wiener Musikzentrums, dennoch blieb das Lokal ein beliebter Musikertreffpunkt. Das Gasthaus wurde 1906 geschlossen, in der Folge wurde das Gebäude abgerissen.

Für Johannes Brahms war der „Rothe Igel“ seine „zweite Wiener Adresse“. Hier fand das legendäre Treffen zwischen Johannes Brahms und Anton Bruckner statt. Beide Komponisten klammerten bei diesem Kontakt, der sehr einsilbig verlaufen sein soll, alle die Musik berührenden Themen aus, und fanden in Bezug auf die Wertschätzung der Speisekarte des „Rothen Igels“ zu wenig überraschender Übereinstimmung.

 

Anton Webern kam von Klagenfurt, wo er aufgewachsen war, 1902 nach Wien, um Musikwissenschaft und – ab 1904 – Komposition bei Arnold Schönberg zu studieren. Dass der junge Webern, der in Wien musikalisch Anschluss suchte, auch Gast im „Rothen Igel“ war, darf als gesichert angesehen werden. Begegnet sind sich Brahms und Webern nie: Johannes Brahms war 1897 in Wien verstorben.

Quelle: www.opern-reisen.de www.wikipedia.org

Bildquelle: Public Domain / Gemeinfrei

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