Richard Wagner

Richard Wagner (1813 - 1883) stellt mit seinen dramatischen Werken, die er als Gesamt- kunstwerke schuf, den Höhepunkt der deutschen Romantik dar. Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren und starb am 13. Februar 1883 in Venedig.


Er war der Sohn eines Polizisten; nach dessen Tod heiratete seine Mutter den Schauspieler Fr. Geyer, den Wagner für seinen Vater hielt. Wagner erhielt Kompositionsunterricht und wurde 1830 in der Thomasschule in Leipzig aufgenommen; dann studierte er 6 Monate lang Kontrapunkt; was seine musikalische Ausbildung anbelangte war er jedoch vorrangig Autodidakt..


Nach einigen Mißerfolgen (u.a. in Paris) wurde 1842 in Dresden sein Oper 'Rienzi' ein triumphaler Erfolg. Weitere Aufführungen von seinen Opern waren weniger erfolgreich und nach einigen schwierigen Jahren wurde die Oper 'Lohengrin' in Zürich, wo Wagner zu der Zeit lebte ein großer Erfolg. Trotz seiner Erfolge, nun auch in Deutschland, war seine finanzielle Lage, wegen seines großzügigen Lebenswandels, sehr schlecht.


Die Uraufführung von 'Tannhäuser' fand 1859 in Paris statt und wurde zu einem großen Mißerfolg. Wagner ging nach Wien wo er von 1862-64 lebte. 1864 lud ihn der König von Bayer Ludwig II. nach München ein, wo er ihm die Uraufführung von 'Tristan und Isolde' ermöglichte.


Nach seiner Heirat mit Cosima von Bülow (Tochter von Fr. Liszt und Gattin eines seiner treuesten Freunde Hans von Bülow) zog Wagner nach Bayreuth wo er ein eigenes Theater (Festspielhaus) gründete, in welchem ausschließlich seine Musikdramen aufgeführt werden sollten. Wagner unternahm aus gesundheitlichen Gründen mehrere Reisen nach Italien wo er 1883 in Venedig an einem Herzanfall starb..

Hauptwerke:


'Rienzi' 1840, 'Der fliegende Holländer' 1841, 'Tannhäuser' 1845, 'Lohengrin' 1847, 'Der Ring des Nibelungen' : 'Rheingold', 'Walküre', 'Siegfried', 'Götterdämmerung', 'Tristan und Isolde' 1859, 'Die Meistersinger von Nürnberg' 1867, 'Parsifal' 1879, Symphonien, 9 Konzert-Ouvertüren, 'Wesendonck-Lieder'..

Richard Wagner & Wien

Den Komponisten Richard Wagner (1813 bis 1883) verbanden mit Wien wichtige Schaffensjahre.

 

Gemessen an der Anzahl der Werke hat Wagner kein großes Oeuvre hinterlassen, 113 sind aufgelistet. Diese zählen jedoch zu den umfangreichsten der gesamten Musikgeschichte. Sein revolutionäres Lebenswerk fand allerdings nicht nur Freunde. Oft traf er auch auf Ablehnung und Spott - so auch bei seinen Aufenthalten in Wien.

"Tannhäuser" und "Lohengrin"

Der "Tannhäuser" ist das erste vollständige Werk Wagners, das in Wien zur Aufführung gelangte. 1857 wurde es im heute nicht mehr existierenden Thalia-Theater gezeigt. Trotz reservierter Kritiken war das Stück ein Publikumserfolg. Für Wagner öffneten sich danach die Türen zu den großen Häusern Wiens.

 

Die Hofoper entschloss sich 1858 zur Aufführung des "Lohengrin". Wagner hatte das Stück selbst noch nie gehört, bei seiner dritten Reise nach Wien 1861 hatte er endlich Gelegenheit dazu. Bei den Proben war er nach eigener Aussage "zu Tränen gerührt". Bei der Aufführung wurde er vom Publikum stürmisch gefeiert, nach jedem Akt musste er sich auf der Bühne zeigen.

 

Wien schien für Richard Wagner auch der perfekte Ort für die Uraufführung der 1859 vollendeten Oper "Tristan und Isolde". Doch die Anforderungen des Werkes waren enorm, bald galt es als unaufführbar. Zur Wiener Erstaufführung kam es erst 1883.

Die "Meistersinger" und schwere Geldprobleme

Anfang 1863 bezog Wagner eine Villa in Penzing. Die luxuriöse Ausstattung überstieg allerdings seine finanziellen Mittel. Ihm wird zu Recht ein starker Hang zur Extravaganz nachgesagt, wirklich leisten konnte er sich seinen Lebensstil nicht. In dieser Wiener Zeit arbeitet der Komponist an seinem neuen Opernprojekt, den "Meistersingern von Nürnberg". Als historische Quelle zur Meistersingerzunft diente ihm ein Werk aus der damaligen Hofbibliothek.

 

Seine Geldprobleme sah Wagner in einer Schilderung seiner Notlage als "ein Versinken in wirklicher Verzweiflung". Er stand kurz vor dem finanziellen Ruin, es drohte ein Haftbefehl. Eine Botschaft aus Bayern brachte die Lösung: König Ludwig II., der "Märchenkönig" und Cousin von Kaiserin Elisabeth, bot Wagner an, ihn von allen materiellen Sorgen zu befreien. Wie die Geschichte zeigt, konnte sich in Folge auch der Bayernkönig "einen Richard Wagner nicht leisten", zu hoch waren die Ansprüche des oft weltfremden Exzentrikers.

Wagner zwischen Jubel und Kritik

Die späteren Besuche Wagners in Wien - 1872, 1875 und 1876 - brachten dem Komponisten große Popularität, aber auch sehr viel Kritik, Hohn und Spott. Die Wien-Besuche standen auch im Zeichen der Werbung für die Bayreuther Festspiele, eine Idee, die Wagner schon Jahre zuvor in Wien entwickelt hatte.

 

Richard Wagners Tod am 13. Februar 1883 löste in Wien große Trauer unter den "Wagnerianern" aus, aber selbst bei seinem Ableben blieben ironische Reaktionen nicht aus. Es war diese Spannung zwischen tiefer Verehrung und herber Kritik, die den Lebensweg des "hocherhabenen Meisters", wie ihn Anton Bruckner bezeichnete, bis zu seinem Lebensende prägten.

Quelle: www.opern-reisen.de / www.wikipedia.org / www.wien.gv.at

Bildquelle: Public Domain / Gemeinfrei

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